1. Webdesign
(1) Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen dem Auftragnehmer (nachfolgend „Webdesigner“) und dem Auftraggeber. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Webdesigner stimmt ihnen ausdrücklich schriftlich zu.
(2) Vertragsgegenstand
Der Webdesigner erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Webdesign, Webentwicklung, grafische Gestaltung, technische Umsetzung sowie Beratung. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder Vertrag.
(3) Angebot und Vertragsschluss
Angebote des Webdesigners sind freibleibend. Ein Vertrag kommt erst durch schriftliche Bestätigung oder durch Beginn der Ausführung zustande.
(4) Kostenvoranschläge
Kostenvoranschläge sind kostenpflichtig. Für die Erstellung wird eine Aufwandspauschale von 30,00 € inkl. MwSt. berechnet. Bei anschließender Beauftragung wird dieser Betrag vollständig gutgeschrieben bzw. mit dem Rechnungsbetrag verrechnet.
(5) Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt alle zur Umsetzung erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten etc.) rechtzeitig zur Verfügung. Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.
(6) Leistungsumfang und Änderungen
Änderungswünsche nach Projektbeginn gelten als zusätzliche Leistungen und werden gesondert vergütet. Der Webdesigner informiert den Auftraggeber vorab über entstehende Mehrkosten.
(7) Abnahme
Nach Fertigstellung erhält der Auftraggeber eine Testversion zur Prüfung. Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von 10 Tagen schriftlich Mängel rügt oder die Website produktiv nutzt.
(8) Nutzungsrechte
Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung ein zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den im Rahmen des Auftrags erstellten Werken ein. Das Nutzungsrecht bleibt auch nach Beendigung der Zusammenarbeit bestehen. Der Auftraggeber ist berechtigt, die erstellten Leistungen im vertraglich vereinbarten Umfang zu nutzen, zu vervielfältigen und öffentlich zugänglich zu machen.
(9) Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem Angebot. Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug kann der Webdesigner die Arbeiten bis zur Begleichung aussetzen.
(10) Fremdleistungen
Kosten für Hosting, Domains, Lizenzen oder Drittanbieter‑Tools sind – sofern nicht anders vereinbart – vom Auftraggeber zu tragen. Der Webdesigner kann diese im Namen des Auftraggebers beauftragen.
(11) Gewährleistung
Der Webdesigner gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen dem vereinbarten Funktionsumfang entsprechen. Offensichtliche Mängel sind innerhalb von 14 Tagen nach Abnahme schriftlich zu melden. Spätere Reklamationen können nicht berücksichtigt werden.
(12) Haftung
Der Webdesigner haftet nur für Schäden, die auf grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz beruhen. Für Inhalte, die vom Auftraggeber bereitgestellt wurden (z. B. Texte, Bilder, Markenrechte), übernimmt der Webdesigner keine Haftung.
(13) Suchmaschinenoptimierung (SEO)
Sofern SEO‑Leistungen vereinbart wurden, schuldet der Webdesigner keine bestimmten Ranking‑Positionen, sondern lediglich fachgerechte Optimierungsmaßnahmen.
(14) Wartung und Support
Wartungs‑ oder Supportleistungen sind nur Bestandteil des Vertrags, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden. Andernfalls gelten sie als Zusatzleistungen.
(15) Vertragslaufzeit und Kündigung
Projektverträge enden mit der Abnahme. Laufende Service‑ oder Wartungsverträge können mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
(16) Referenznennung
Der Webdesigner darf das Projekt als Referenz auf seiner Website und in Werbematerialien nennen, sofern der Auftraggeber dem nicht widerspricht.
(17) Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.
2. Ghostwriting
(1) Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Ghostwriting-Leistungen von Sabine Schraub (im Folgenden „Ghostwriter“) gegenüber Auftraggebern. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur wirksam, wenn schriftlich vereinbart.
(2) Vertragsgegenstand
Der Ghostwriter erstellt individuell vereinbarte Texte, Manuskripte, Artikel oder wissenschaftliche Arbeiten. Umfang, Inhalt, Format, Liefertermine und Vergütung werden in einem schriftlichen Auftrag festgelegt.
(3) Vertragsschluss
Der Vertrag kommt durch schriftliche Bestätigung des Auftrags durch beide Parteien zustande. Änderungen bedürfen der Schriftform.
(4) Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt alle benötigten Informationen und Materialien rechtzeitig zur Verfügung. Verzögert sich die Bearbeitung durch fehlende Mitwirkung, verlängern sich Fristen angemessen.
(5) Vergütung
- Die Vergütung wird im Auftrag festgelegt und ist nach Rechnungstellung zu zahlen.
- Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.
- Bei Abbruch des Auftrags durch den Auftraggeber besteht Anspruch auf anteilige Vergütung für bereits erbrachte Leistungen.
(6) Lieferung
Texte werden in vereinbartem Format (z. B. Word, PDF) per E-Mail oder digitalem Upload bereitgestellt. Teillieferungen sind zulässig. Liefertermine gelten als Richtwerte, außer es wurde ausdrücklich ein fester Termin vereinbart.
(7) Nutzungsrechte
- Nach vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den Texten.
- Das Urheberrecht bleibt beim Ghostwriter. Weitergabe, Bearbeitung oder Veröffentlichung durch Dritte bedarf der Zustimmung des Ghostwriters.
(8) Vertraulichkeit und Referenznutzung
- Beide Parteien verpflichten sich zur Vertraulichkeit über sämtliche im Rahmen des Auftrags erlangten Informationen.
- Abweichend hiervon ist der Ghostwriter berechtigt, über den Auftrag zu sprechen oder diesen als Referenz zu benennen, sofern
- der Auftraggeber den Ghostwriter öffentlich namentlich im Zusammenhang mit der Leistung nennt, oder
- der Auftraggeber einer Referenznennung ausdrücklich schriftlich zustimmt.
In diesem Fall darf der Ghostwriter den Namen des Auftraggebers, die Art der erbrachten Leistung sowie den Projektumfang zu Eigenwerbezwecken (z. B. Webseite, Portfolio, Social Media, Angebote) verwenden.
(9) Haftung
- Der Ghostwriter haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
- Eine Haftung für mittelbare Schäden oder entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen.
- Der Auftraggeber ist verpflichtet, die erstellten Texte eigenverantwortlich auf inhaltliche Richtigkeit, rechtliche Zulässigkeit sowie Übereinstimmung mit Prüfungs- oder Veröffentlichungsrichtlinien zu prüfen.
(10) Widerruf
Für Verbraucher gilt das gesetzliche Widerrufsrecht. Bei individuellen, persönlichen Ghostwriting-Leistungen erlischt das Widerrufsrecht mit Beginn der Leistungserbringung, wenn der Auftraggeber ausdrücklich zustimmt.
(11) Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.
Stand: Februar 2026
